Suzuki Wagon R+ - innen größer als Außen
 Der Name mag technizid und dumm klingen – wie die meisten Fahrzeuge des unauffälligen Herstellers Suzuki macht der Wagon R+ jedoch durchaus eine Menge Spaß – vorausgesetzt man findet sich mit der grundsätzlichen Enge des kleinen Kastenwagens ab.
Der Entschädigt mit Spritzigkeit, gutem Beschleunigungsvermögen, geizigem Umgang mit Sprit und erlaubt darüber hinaus auch vollkommenen Laien das Einparken in winzigsten Lücken. Auf seinem bisschen Raum erlaubt der Wagen den Transport erstaunlich großer Güter – der Innenraum lässt sich schnell umbauen und ist darüber hinaus sehr robust und strapazierfähig.
 In der Stadt und auf Landstraßen macht der Wagon R+, weitgehend baugleich mit dem Opel Agila, somit alles in allem eine Menge Freude. Längere Autobahnetappen sollte man jedoch meiden – die Höchstgeschwindigkeit lässt zu Wünschen übrig, ab 130KM/H wird der Suzuki Wagon dieser Generation laut, die Seitenwindempfindlichkeit ist krass.
Eine attraktive Variante des Wagon R+ ist die Version mit permanentem Allradantrieb – in dieser Klasse fraglos eine einmalige Kombination, die den Wagen nicht nur auf Schnee und Eis hilft. Sie verbessert die Traktion des sehr leichten Wagen auch signifikant auf Trockenheit und Nässe und verleiht ihm insgesamt eine höhere Fahrstabilität. Hier ist der Suzuki dem Opel Agila haushoch überlegen.
Wer mit dem Agila, nur, weil er technisch gesehen ein Van ist, Kinder und Hunde transportieren will, sollte beide zur Probefahrt mitnehmen. Ab Jack Russel-Terrier aufwärts wird es hinter der Rückbank unter objektiven Maßstäben eng.
Schockierend: die Heizung macht die hintere Reihe trotz des kleinen Innenraums erst sehr spät warm.
|