Nissan Almera Tino - Gesundes Mittelmaß
 Hinter dem leicht sperrigen Namen Almera Tino verbirgt sich der Nissan-Van, der in die Klasse um Renault Scenic, Focus C-Max und Opel Zafira gehört.
Wie diese basiert er auf der Plattform der jeweiligen Golf-Klasse des Herstellers, in diesem Falle dem Nissan Almera – was stets sowohl Vor- wie Nachteile mit sich bringt
 Auf der Haben-Seite sind da sicherlich effiziente Kostenstrukturen durch Großserienplattformen zu nennen – auf der anderen Seite stehen leider auch beim Nissan Almera Tino leicht unterdimensionierte Farwerksteile, die häufig früher verschleißen, als einem lieb ist – ebenso wie ein teilweise verbauter Vorderwagen, der Reparaturen und Inspektionen unnötig verteuert.
Im Alltag jedoch ist der Nissan Almera Tino ein guter Freund und Wegbegleiter, der durch Zuverlässigkeit und ökonomie glänzt. Wer sportlich fahren möchte, sollte jedoch eher zu Vertretern wie dem Honda FR-V, dem Honda Stream oder dem Ford Focus C-Max greifen.
Zwar geht speziell der Dieselmotor des Nissan sehr sehr kraftvoll und akustisch erträglich zu werke – Fahrwerk, Traktion und die teigige Lenkung vermögen dies jedoch nicht in Kurvengeschwindigkeiten umzusetzen. Ebenso bieten die Sitze nicht die erwünschte Seitenführung - hier sind viele Mitbewerber, die nicht die gleiche Materialqualität bieten können, konzeptionell besser.
|