Mazda MPV - Den kennt keiner
 Mit dem MPV hat Mazda ein Auto auf die Beine gestellt, dessen schier tarnkappenartige Unauffälligkeit dem Wagen einen größeren Erfolg regelrecht verbietet. Die meisten Menschen können sich an den Mazda MPV einfach nicht erinnern.
Ähnlich geht es allerdings auch selbst seinen Besitzern – es ist schwer, ein charakteristisches Merkmal des Fahrzeuges zu finden. Eigentlich kann der Mazda MPV alles, was man von ihm verlangt, bietet je nach Ausstattung zwischen 5 und 7 Personen Platz und befördert diese für vernünftige Unterhaltskosten samt Gepäck ohne Murren überall hin.
 Obendrein gibt es genügend Kleinkram-Ablagen.
Das Fahrwerk verrichtet seinen Dienst unauffällig – beinahe zu hart, wenn der Wagen mit geringer Ladung unterwegs ist. Die Schaltung des Mazda MPV ist etwas zu knochig.
Was die Motorisierung angeht, stehen ein Benziner und ein Diesel zur Verfügung – wobei der Benziner seinen Job um einiges besser macht und mit 9 – 11 Litern auskommt. Der Diesel ist in Anschaffung und Fixkosten so teuer, dass man mindestens 21.000 Kilometer im Jahr fahren muss, wenn sich der Diesel rechnen soll – ansonsten fährt man mit dem leiseren und angenehmeren Benziner billiger.
Wer den Mazda mit seinen direkten Mitbewerbern vergleicht, findet den Kofferraum kleiner, obwohl der Wagen sehr groß ist.
Hier hat Mazda in der Tat mehr an die mitreisenden Passagiere gedacht. Die genießen eine erstaunlich lichte Weite auf den Sitzen der ersten und zweiten Reihe – hier ist man auch als Erwachsener wirklich gut untergebracht – zumal die Sitze auch ausreichend dimensioniert sind.
Auf dem Gebrauchtwagenmarkt gibt es den MPV fast nur als Zufallsfund – Ausnahme ist Nordrhein-Westfahlen. Hier sitzt Mazda-Deutschland, dessen Mitarbeiter den Wagen offensichtlich kennen und auch kaufen.
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