Kia Carnival - der bullige Raumriese
 Wenn man richtig viel Platz zu einem guten Preis sucht, ist der Kia Carnival ganz weit vorne mit dabei. Seit seinem Facelift in 2001 kann er sich sogar optisch sehen lassen. Während die früheren Carnival-Modelle innen noch starken Hartplastikcharme versprühen, sind die Modelle ab 2001 regelrecht luxuriös im Ambiente.
In der Ausstattung sind sie es ohnehin – selbst mit Details wie Getränkehaltern war Kia beim Carnival äußerst großzügig.
 Ebenso großzügig: die Raumverhältnisse. Hier lässt der Carnival alle Sharans stehen – über 3000 Liter sind bei Ausbau ab der zweiten Sitzreihe möglich. In der Klasse spielen nicht mehr viele – hier hält dann auch Konzernbruder Hyundai Trajet nicht mehr mit, mit dem sich der Carnival zahlreiche Komponenten teilt.
Wichtigster Vorteil des Kia: der bärenstark agierende 144PS-Diesel mit satten 2,9 Litern Hubraum. Der läuft ausgezeichnet, spurtet schnell und kommt mit 7 – 8 Litern aus.
Ein Alptraum hingegen: der Wendekreis – der ist beim Kia Carnival, wie bei vielen Koreanischen Autos – so groß, dass Parkhäuser selbst für erfahrene Fahrer zur Herausforderung werden werden.
Leider ist das Händlernetz von Kia in Deutschland nach wie vor winzig. Wer sich für den Kia Carnival interessiert, sollte daher im Vorfeld auf jeden Fall prüfen, wie weit der nächste Händler ist – das können schon mal 50 Kilometer sein, wenn man Pech hat.
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