Honda FR-V - Ja, ein Van kann gut aussehen
 Mit dem FR-V hat Honda einen zweiten Star im Bereich mittelgroßer Vans im Programm. Das Strategie ist hier ähnlich wie beim Stream: der gebotene Laderaum ist okay aber nicht riesig, dafür stimmen die Flexibilität ebenso wie der Pepp des Wagens, der deutlich sportlicher und pfiffiger als mach einer seiner Mitbewerber daherkommt, denen der FR-V, ähnlich wie auch der Stream – vor allem in der Fahrdynamik schnell mal die Rückleuchten zeigen. In dieser Disziplin ist der FR-V top: Handlich, drehfreudig, sicher und mit erfreulich hohem Grenzbereich gesegnet.
 Die ausgezeichnete Strassenlage bezieht der FR-V schon ohne sonstige Hilfen aus seinem guten Höhen-Breitenverhältnis, denn breit muss der FR-V sein – in diesem Wagen dürfen sowohl vorne und hinten nämlich 3 Leute sitzen.
Einschränkend muss gesagt werden: erwachsene Personen sind im FR-V auf dem mittleren vorderen Platz nicht besonders gut aufgehoben, da sie die Bewegungsfreiheit des Fahrers doch etwas einschränken, speziell beim Rangieren. Aber ein fauler Kompromiss ist der FR-V daher nicht – man kann ihn guten Gewissens zu sechst nutzen. Tut man das gerade nicht, lassen sich die Sitze Stück für Stück umklappen, wegklappen oder anders nutzen – der mittlere Sitz vorne etwa lässt nicht flach nach vorn klappen und wird zu einer riesigen mittigen Ablage und Armlehne.
Das erzeugt einen wirklich erfreulichen Reisekomfort. Auch sonst ist Reisen im Honda FR-V eine feine Sache: der Wagen ist angenehm leise, sehr gut klimatisiert und seine Sitze laden zum Verweilen ein. Als Transporter jedoch sind ihm Grenzen gesetzt: viel mehr als 1600 Liter gehen nicht rein in den Laderaum des Honda FR-V, dafür ist er gut geschnitten, vor allem für Kinderwagen.
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