Ford Fusion - knackiges Van-Imitat
 Obwohl der Fusion VAN-Artig und offroadig daherkommt, ist er weder das eine noch das andere – Zum Offroader fehlt es ihm am Allradantrieb, zum Van an der Flexibilität.
Für den Ford Fusion sprechen eindeutig seine angenehm hohe Sitzposition sowie das erstaunlich knackige Fahrverhalten, mit dem in dieser Klasse allenfalls noch der Subaru G3X mithalten kann.
Hinzu kommen knackige Motoren, sehr solide ausgewählte Innenraummaterialien, die den Wagen extrem unempfindlich machen und für die Nutzung mit Hunden und kleinen Kindern empfehlen. Die Schmankerl wie versenkbare Sitze, verschiebbare Banken und Einzelsitzkonfigurationen oder Drehgestühl sucht man im Ford Fusion vergebens.
 Der Fusion ist extrem übersichtlich in alle Richtungen, die Verstellbereiche der Sitze auch für zierlichere Menschen zufriedenstellend. Kritik verdienen die Kopfstützen, die auf den vorderen Sitzen einen falschen Neigungswinkel aufweisen, auf den hinteren Sitzen zu kurz geraten sind.
Das Umlegen des hinteren Gestühls geht einfach und schnell – die Nutzbarkeit des entstehenden Laderaums ist durch mangelnde ebene Flächen etwas begrenzt. Zudem: der Laderaum ist nur unwesentlich größer als beim Ford Fiesta.
Bester Motor ist der 100PS-Benziner, gefolgt vom Diesel. Der 80PS-Benziner ist für Stadt und Autobahn vollkommen okay, kräftig und ausreichend sparsam – sein Nutzbarer Drehzahlbereich jedoch für Landstrassen zu klein – hier fährt man ständig schaltend zu oft am Limit. Leider sind beide Motoren sehr laut, was vor allem dadurch negativ auffällt, dass die Fahrgeräusche des Wagens ansonsten sehr gut gedämmt sind.
Die Versicherung liebt den Fusion, die Anschaffungskosten gehen okay – alles in allem eine interessante Alternative zum Fiesta oder Focus – andere Vans haben jedoch im ereich der Van-Eigenschaften mehr drauf.
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